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	  planet.schokokeks.org sammelt Blog-Einträge der Benutzer von 
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  <updated>2010-03-12T16:11:08+01:00</updated>
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    <title>schokokeks.org Hosting - Blog-Einträge: Chemnitzer Linux-Tage am 13./14. März</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Die Chemnitzer Linux-Tage sind mit über 2000 Besuchern eine der beliebtesten Veranstaltungen für Linux und freie Software im deutschsprachigen Raum. Zwei Tage lang kann man sich an den Ständen diverser Projekte und Firmen informieren, parallel dazu gibt es ein spannendes Vortragsprogramm.</p>
<p>Dieses Jahr wird schokokeks.org mit einem Stand präsent sein. Falls Sie also schon immer mal die Administratoren von schokokeks.org persönlich kennen lernen wollten, besteht hier die Gelegenheit. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit zum PGP-Keysigning.</p>
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    </content>
    <updated>2010-03-07T18:12:03Z</updated>
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    <title>Alternative Drogenpolitik: Der Drogenkrieg in Mexiko #1</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><li><a href="http://www.thenation.com/doc/20090406/becker">Refugees From Mexico Drug War Flee to US</a>; By Andrew Becker; As a drug war rages throughout Mexico and along its northern border, an increasing number of Mexicans are crossing into the United States to flee the killings, extortion and kidnappings that have plagued places like Juárez and Tijuana. </li></p>

<p><li><a href="http://www.nytimes.com/2009/03/23/us/23border.html?partner=rss&amp;emc=rss">Mexican Drug Cartel Violence Spills Over</a>, Alarming U.S. &#8211; Chris Hinkle for The New York Times; By RANDAL C. ARCHIBOLD; Published: March 22, 2009</li></p>

<p><li><a href="http://www.nytimes.com/2009/03/25/us/politics/25border.html?_r=1&amp;partner=rss&amp;emc=rss">U.S. Taking Steps to Control Violence on the Mexican Border</a>; By GINGER THOMPSON; Published: March 24, 2009; WASHINGTON — The Obama administration said Tuesday that it would move hundreds of federal agents to the country’s southern border to prevent a spillover of drug-related violence from Mexico, and that it would focus more efforts on stopping weapons and money from flowing south.</li></p>

<p><li><a href="http://www.nytimes.com/2009/03/24/world/americas/24briefs-brfMexico.html?partner=rss&amp;emc=rss">Mexico: List Published of Most Wanted Drug Kingpins</a>; By ANTONIO BETANCOURT; Published: March 23, 2009 </li></p>
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    <updated>2010-03-03T00:11:05Z</updated>
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    <title>Alternative Drogenpolitik: Afghanistan und die Opiumfrage</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><strong>Bedeutung f&#252;r Afghanistan</strong></p>

<p>Afghanistan ist das weltweit gr&#246;&#223;te Anbaugebiet f&#252;r Schlafmohn. Aus diesem wird Opium gewonnen, welches die Opiate Codein und Morphin enth&#228;lt. Aus Morphin wird Diacetylmorphin, besser bekannt als &#8220;Heroin&#8221;, gewonnen – auch hier ist Afghanistan der Hauptproduzent. Innerhalb des Landes konzentriert sich das Anbau auf den stark umk&#228;mpfen S&#252;den. Fast 3 Millionen Afghanen, mehr als 12% der Bev&#246;lkerung, leben direkt oder indirekt von Opium. Es wird gesch&#228;tzt, dass 25 bis 40% des Bruttosozialprodukt (BSP) in Afghanistan durch Opiumanbau und -handel erzielt wird, dies entspricht etwa dem Anteil der Erd&#246;lexporte am BSP im Irak. F&#252;r die Bauern ist der Anbau von Opium enorm lukrativ, sie erhalten f&#252;r ihren Aufwand das Zehnfache im Vergleich zum Weizenanbau. Der Wert der j&#228;hrlichen Ernte wird auf 3 Mrd. $ gesch&#228;tzt, wobei nur ein kleiner Teil, etwa 750 Mio. $, an die Bauern geht. Den restlichen Umsatz machen H&#228;ndler und ihre Verb&#252;ndeten, hier reicht die Spanne von Taliban bis hin zu Mitgliedern der afghanischen Regierung.</p>

<p>Wie tief selbst die Regierung in den Opiumhandel verstrickt ist, decke der „stern“ auf. Demnach standen der f&#252;r den Kampf gegen Drogen zust&#228;ndige Vize-Innenminister Mohammad Daud sowie Ahmed Wali Karzai, einem Bruder von Pr&#228;sident Karzai bis Ende 2004 der Liste der gr&#246;&#223;ten Drogenbosse in Afghanistan – bis sie in Abstimmung zwischen Pr&#228;sident Karzai und der US-Regierung gestrichen wurden. Auch 2006 gab es noch Berichte nach denen bei Razzien sichergestelltes Heroin im Auftrag von Daud systematisch weiterverkauft wurde. Die Forderung von Tom Koenigs (Sonderbeauftragter der UN in Afghanistan) und dem Direktor des UN-B&#252;ro f&#252;r Drogen- und Verbrechensbek&#228;mpfung Costa mit NATO Truppen auch gegen den Drogenanbau vorgehen, wurde von dieser klar abgelehnt. Ein solches Vorgehen w&#252;rde zu einem Bruch mit &#8220;lokalen Machthabern&#8221; f&#252;hren und w&#228;re nur mit einer massiven Aufstockung des Milit&#228;reinsatzes m&#246;glich.</p>

<p><strong>M&#246;glichkeiten einer alternativer Opiumpolitik</strong></p>

<p>Das Senlis Council (www.senliscouncil.net), ein internationaler Thinktank im Bereich Drogenpolitik, schl&#228;gt einen lizenzierten Schlafmohnanbau – wie es ihn auch in wenigen anderen Staaten wie Australien oder der T&#252;rkei gibt – f&#252;r Afghanistan vor. Das legal produzierte Opium soll dann zu medizinischen Zwecken in Entwicklungsl&#228;ndern verwendet werden. Die Modell w&#252;rde den beteiligten Opiumbauern ein legales Einkommen sichern und f&#252;r eine F&#246;rderung der wirtschaftlichen Entwicklung auf lokaler Ebene sorgen. Ebenso w&#252;rden Taliban und Warlords eine wichtige Finanzquelle genommen. Zudem w&#252;rde dieses Modell zu weniger Korruption f&#252;hren und selbst wenn Teile der legalen Opiumernte im Schwarzmarkt versickern w&#252;rden – derzeit gelangt 100% der Ernte in die H&#228;nde Krimineller. Das Senlis Council unterstreicht den Nutzen der so gewonnen Schmerzmittel zur Linderung der globalen Schmerzmittelkrise (Siehe Infobox). Unterst&#252;tzung erhielt der Vorschlag vom italienischen Mitte-Links-Regierung und dem Roten Kreuz, den britischen Tories und dem EU Parlament. Im Dezember 20007 brachte die Linke einen Antrag (Drucksache 16/7525) hierzu in den deutschen Bundestag ein. Die Gr&#252;nen haben auf ihrem Sonderparteitag in G&#246;ttingen gefordert den Vorschlag des Senlis Council ernsthaft zu pr&#252;fen.</p>

<p><strong>Gr&#252;ne Positionen im Bereich Drogenpolitik</strong></p>

<p>Ferner mieden sie in ihrem Leitantrag die &#252;bliche Kampfrhetorik gegen Drogen und werben f&#252;r einen Strategiewechsel in der internationalen Drogenpolitik. Dazu z&#228;hlt auch die Forderung nach einem verst&#228;rken zivilen Aufbau, der Schaffung von Alternativen in der Landwirtschaft und eine klare Ablehnung der Pl&#228;ne der USA f&#252;r die Vernichtungskampagne von Mohnpflanzungen u.a. mit chemischen Waffen.</p>

<p>Vergessen wurde allerdings den Blick zu &#246;ffnen f&#252;r die Konsumentinnenseite zu &#246;ffnen. Die verfehlte Drogenpolitik in den Industriestaaten schafft erst den Schwarzmarkt, den die Afghanen bedienen. Hier muss weitergedacht werden so wie es das Modell des Drogenfachgesch&#228;fts der GR&#220;NEN JUGEND tut und eine legale Drogenversorgung f&#252;r die Konsumentinnen in Drogenfachgesch&#228;ften vorschl&#228;gt. Laut dem Internationale Suchtstoffkontrollrat (INCB) gibt es in Afghanistian 1 Millionen Menschen die Drogen missbrauchen &#8211; wobei der INCB allerdings jeden nicht medizinischen Einsatz von Drogen als Missbrauch ansieht. Allerdings sind f&#252;r Opiumabh&#228;ngigem, wie sie prim&#228;r unter den Fl&#252;chtlingen, die aus dem Iran bzw. Pakistan wiederkommen, zu finden sind, eine vern&#252;nftige Suchtpr&#228;vention und Therapieangebote durchaus notwendig. Ebenso wie Angebote zum Spritzentausch und Safer Use um der Ausbreitung von HIV durch intraven&#246;sen Drogenkonsum entgegenzuwirken.</p>

<p>Fazit: Der Vorschlag des Senlis Councils sowie andere (gr&#252;ne) Vorschl&#228;ge zur Opiumpolitik versprechen stellen sicherlich kein Allheimmittel f&#252;r die Probleme in Afghanistan dar, aber sie k&#246;nnten einen Beitrag zur Stabilisierung leisten ganz im Gegensatz zur einer Ausweitung des War on Drugs wie er von den drogenpolitischen Hardlinern gefordert wird.</p>

<p><strong>Weitere Gedanken: Deutsche Soldaten und das Heroin</strong></p>

<p>Hunderttausende GIs konsumierten w&#228;hrend des Vietnamkrieg Heroin und kamen mitunter abh&#228;ngig nach Hause. Heute warnt der US-Veteranenverband VA vor einer Wiederholung der Geschichte, bleibt abzuwarten wann die ersten Deutschen mit der „Soldatenkrankheit“ (Alte Bezeichnung f&#252;r Morphinismus) oder einem Kilogramm Heroin oder schwarzem Afghanen im Gep&#228;ck nach Hause kommen&#8230;</p>

<p><strong>Weitere Gedanken: Globale Schmerzmittelkrise</strong></p>

<p>Selbst der Internationale Suchtstoffkontrollrat (INCB), ein Bollwerk der drogenpolitischen Hardliner, erkennt ein Problem bei der Versorgung von Entwicklungsl&#228;ndern mit Schmerzmitteln. 87% des offiziell gemeldeten Opiums wurde in den Industrienationen genutzt obwohl laut WHO gerade Entwicklungsl&#228;nder einen erh&#246;hten Schmerzmittelbedarf haben. So stellte WHO im Bezug auf Krebserkrankungen fest, dass hiervon prim&#228;r Entwicklungsl&#228;nder betroffen sein werden und hier aufgrund der sp&#228;ten Diagnosen und wirtschaftlichen Einschr&#228;nkungen meist nur eine palliative Behandlung m&#246;glich ist. Die weltweit wirklich ben&#246;tigte Menge &#252;bersteigt laut Senlis Council mit 10.000 Tonnen Opium j&#228;hrlich selbst die afghanische Gesamternte. </p>
</div>
    </content>
    <updated>2010-03-03T00:11:05Z</updated>
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    <title>Alternative Drogenpolitik: Blinde Flecken bei der AIDS-Prävention</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><strong>Die KonsumentInnen von Heroin stellen die meistgef&#228;hrdende Gruppe bez&#252;glich AIDS und anderen Infektionskrankheiten</strong></p>

<p>W&#228;hrend bei normalen HIV-Neuinfektionen mangelnde Aufkl&#228;rung oder schlichte Verantwortungslosigkeit eine wichtige Rollen spielen &#8211; hier sei nur einmal an die Barebacking Debatte erinnert &#8211; sieht die Situation bei HeroinkonsumentInnen anders aus. Ihr Risikoverhalten ist ein Ergebnis der Drogenprohibition und Reaktion auf staatliche Sanktionsma&#223;nahmen. Die etwa 8% (Sch&#228;tzung Robert Koch-Institut) der Neuinfektionen, die sich auf den intraven&#246;sen Konsum von Drogen zur&#252;ckf&#252;hren lassen, w&#228;ren mit einfachsten Mittel zu verhindern; die Hauptursache f&#252;r die Infektionen sind Beschaffungsprostitution sowie Haftstrafen.</p>

<p>Heroinabh&#228;ngige Frauen und M&#228;nner stellen im Bereich Prostitution eine sozial besonders benachteiligten Gruppe dar, deren Notsituation bewusst ausgenutzt wird. Sie stellen mitunter die unterste Ebene im Rotlichtmilieu mit einem deutlich erh&#246;hten Risiko, Opfer von sexueller Gewalt und Misshandlungen zu werden. Das Risiko einer Infektion mit HIV ist hier entsprechend hoch.</p>

<p>Drogenkonsum in Gef&#228;ngnissen ist eine Realit&#228;t. In Hamburg beispielsweise haben zwei Drittel der Konsumenten und immerhin 40 Prozent der Konsumentinnen harter Drogen Hafterfahrung. Verurteilt wurden sie in der Regel wegen Verst&#246;&#223;en gegen das Bet&#228;ubungsmittelgesetz und aufgrund von Beschaffungskriminalit&#228;t. Doch w&#228;hrend HeroinkonsumentInnen in Freiheit noch saubere Spritzen und Hilfsangebote erhalten k&#246;nnen, stellt ein Haftaufenthalt eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r sie dar: W&#228;hrend die Droge selbst im Gef&#228;ngnis relativ gut verf&#252;gbar ist, sind Spritzen Mangelware.</p>

<p>Spritzenautomaten wurden trotz gro&#223;er Erfolge unter anderem in Hamburg wieder abgebaut. Je h&#228;rter die Ma&#223;nahmen sind, die ergriffen werden, um das Gef&#228;ngnis &#8220;drogenfrei&#8221; zu machen, desto mehr Gefangene teilen sich eine dreckige und stumpfe Spritze. Gerade f&#252;r junge und noch gesunde KonsumentInnen stellt die Haft einen schwerwiegenden Hygieneeinbruch dar. Aufgrund des Mangels an sauberen Spritzen wirken Gef&#228;ngnisse als Durchlauferhitzer f&#252;r Infektionskrankheiten. Die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Suchtmedizin fordert deswegen: &#8220;In den Einrichtungen der Justiz ist die Verweigerung der suchtmedizinischen Betreuung drogenkonsumierender Inhaftierter aufzuheben. Safer-Use Programme, Ersatzstoffbehandlung, Drogenberatung und Ausstiegshilfen m&#252;ssen jedem Inhaftierten zur Verf&#252;gung stehen.&#8221;</p>

<p>Die L&#246;sung der Probleme besteht in einer Entkriminalisierung von Drogenkonsumentinnen und ausreichend Drogenhilfeangeboten. Wer Probleme mit Heroin hat, braucht keine Gef&#228;ngnisstrafen, sondern akzeptierende Hilfe und die M&#246;glichkeit ein Substitutionsbehandlung &#8211; in Zukunft vielleicht auch endlich mit Heroin &#8211; zu erhalten. Dies w&#252;rde zu einem massiven R&#252;ckgang der Beschaffungskriminalit&#228;t und -prostitution und damit der Neuinfektionen f&#252;hren.</p>

<p>Maximilian Plenert ist 23 Jahre und studiert in Heidelberg Physik. In der GR&#220;NEN JUGEND leitet er das Fachforum Drogen und ist w&#252;tend &#252;ber die t&#246;dlichen Auswirkungen der Prohibition.
Erstmals erschienen auf <a href="http://www.gruene-jugend.de/spunk/46/121275.html">gruene-jugend.de</a></p>
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    <updated>2010-03-03T00:11:05Z</updated>
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    <title>Alternative Drogenpolitik: Drogen in der Menschheitsgeschichte – einige Schlaglichter</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><em>„Drogen(1) sind Genussmittel, wenn sie m&#228;&#223;ig und kontrolliert genossen werden. Drogen sind medizinisch indizierte Hilfsmittel zur Bew&#228;ltigung psychischer Probleme, Drogen sind Bet&#228;ubungsmittel zur Linderung von k&#246;rperlichem Schmerz, Drogen sind Suchtmittel, wenn der Konsum au&#223;er Kontrolle ger&#228;t; Drogen sind Zahlungsmittel im Netzwerk der organisierten Kriminalit&#228;t, Drogen sind Druckmittel zur Durchsetzung autorit&#228;rer ‚law and order‛-Strategien.“</em> &#8211; G&#252;nter Amendt</p>

<p><strong>Der Rausch ist so alt wie die Menschheit (2)</strong></p>

<p>Der Konsum von Genuss- und Rauschmitteln ist schon so alt wie die Menschheit selbst. Die sehr gut erhaltenen H&#246;hlenzeichnungen in der Chauvet-H&#246;hle (S&#252;dfrankreich) aus dem Jahr 30.000 vor unserer Zeitrechnung zeigen neben bekannten Tieren auch psychedelische („bewusstseinserweiternde“) Figuren. In den verwendeten Farben wurde das Manganoxid gefunden, welches giftig ist und Halluzinationen hervorrufen kann. Arch&#228;ologInnen deuten die Grotte als Ort schamanischer Kulte und Rituale. Ebenfalls aus der Steinzeit &#252;berliefert sind uns Hinweise auf den Konsum von Fliegenpilzen und anderen psychotropen („das Bewusstsein bewegenden“) Rauschpilzen, Cannabis, Tabak, Alkohol sowie Schlafmohn f&#252;r sakrale („heilige“) und hedonistische („Lust erweckende“) Zwecke.</p>

<p><span id="more-81"></span></p>

<p>Cannabis als Heilmittel gegen Verstopfung und Rheuma wurde bereits im Arzneimittelbuch des chinesischen Kaisers Shen-Nung aus dem Jahr 2737 Jahre vor Christus empfohlen. Der Einsatz von Opium durch &#196;rztInnen um 300 vor Christus wurde vom Griechen Theophphrast von Eresos beschrieben. Den Ruf als bester Arzt seiner Zeit (um 1500) verdankt Paracelsus seinem stark opiumhaltigen Laudanum. Genussmittel wie die Fr&#252;chte des Kakaobaums wurden vermutlich schon 1500 v. Chr. von den Olmeken genutzt und von den Maya als Geschenk der G&#246;tter geehrt. Die Azteken stellten damit Xocóatl (aztekisch f&#252;r „bitteres Wasser“) her &#8211; eine Mischung aus Wasser, Kakao, Vanille und Cayennepfeffer und der Vorl&#228;ufer unserer heutigen Schokolade. Schamanen und Priester h&#252;teten und verwalteten nicht nur die Rauschmittel, sondern entdeckten und erforschten auch neue. Die faszinierendste Entwicklung hierbei ist Ayahuasca. Diese Droge wird seit ca. 5000 Jahren von indigenen Volksgruppen in S&#252;damerika als Heilmittel und sakrale Droge verwendet und ist ein Gebr&#228;u aus unterschiedlichen Pflanzen. Pharmakologisch ist sie eine Kombination aus der harmalinhaltigen Liane (Banisteriopsis caapi) und dem DMT-haltigen Chacrunabl&#228;ttern (Psychotria viridis). Alleine konsumiert sind die beiden Pflanzen wirkungslos, nur zusammen ergeben sie eine der st&#228;rksten bekannten halluzinogenen Drogen.</p>

<p><strong>Drogen als Wirtschaftsgut und Kriegsgrund</strong></p>

<p>Wir schreiben das Jahr 1820. Der Einkauf von Tee und Rohseide aus China f&#252;hrte in Europa zu einer sp&#252;rbaren Silberverknappung. Als Reaktion verst&#228;rkte die East India Company den Opiumhandel mit China, innerhalb kurzer Zeit wendete sich der Silberstrom. Etwa 20 Jahre sp&#228;ter wurden von Gro&#223;britannien 2000 Tonnen Opium nach China exportiert. &#220;bertragen auf die Gesamtbev&#246;lkerung entspricht dies in etwa der Menge Cannabis, die in Deutschland aktuell verbraucht wird &#8211; kurz: Es wurde vor mehr als 150 Jahren soviel Opium in China geraucht, wie derzeit Cannabis in Deutschland. Beachtet man allerdings, dass damals 90 % der ChinesInnen B&#228;uerInnen waren und sich der Handel und damit auch der Konsum stark an der K&#252;ste konzentrierte, kann man sich leicht vorstellen, welches Ausma&#223; dieser Konsum damals angenommen hatte. Der Gesamtexport aus Indien im Jahr 1880 betrug mit 6000 Tonnen so viel wie der mit Abstand gr&#246;&#223;te Opiumanbauer Afghanistans heute produziert.</p>

<p>China versuchte am 24. M&#228;rz 1839, dem Opiumhandel und -konsum einen Riegel vorzuschieben. Der chinesische Sonderkommissar und Spitzenbeamte Lin Zexu lie&#223; aufgrund eines kaiserlichen Edikts Ausl&#228;nderInnen den Opiumhandel in China verbieten. Zudem wurden 350 Ausl&#228;nderInnen interniert und nur gegen die Auslieferung von 1400 Tonnen Opium aus britischen Lagern freigelassen. Das Opium wurde sp&#228;ter ins Meer gesp&#252;lt. Gro&#223;britannien reagierte mit der Entsendung eines Flottenverbandes, der „Genugtuung und Wiedergutmachung“ einfordern sollte. Im darauf folgenden Ersten Opiumkrieg wurde die einst unbeschr&#228;nkte Hegemonialmacht Asiens China besiegt und am 29. August 1842 zur Unterzeichnung des ersten der sog. „Ungleichen Vertr&#228;ge“, dem Vertrag von Nanking, gezwungen. 1856 bis 1860 folgte der Zweite Opiumkrieg. Dieser endete mit dem Vertrag von Tianjin und der Pekinger Konvention, in der China u.a. dazu gezwungen wurde, christliche MissionarInnen ins Land zu lassen. Deren Berichte &#252;ber den Opiummissbrauch in der chinesischen Bev&#246;lkerung, sowie sp&#228;ter stattfindendes Engagement dagegen, f&#252;hrten Jahre sp&#228;ter zu einem Ende des Handels und zu den ersten internationalen Opiumkonferenzen.</p>

<p><strong>Die &#196;ra der Prohibition</strong></p>

<p>Am 16. Januar 1920 trat in den USA das Alkoholverbot in Kraft. In den folgenden Jahren sank der Alkoholkonsum, messbar beispielsweise anhand der Zahl der Todesf&#228;lle durch Leberzirrhosen. Gleichzeitig nahm die Kriminalit&#228;t massiv zu, alleine von 1920 bis 1921 um 24 Prozent. Das organisierte Verbrechen, gesteuert von Personen wie Al Capone, beherrschte ganze St&#228;dte, die Korruption in der Polizei und Politik nahm unvorstellbare Ausma&#223;e an. Die Mafia konnte sich in den Jahren der Alkoholprohibition in ganz Nordamerika ausdehnen. Die Verf&#252;gbarkeit von Alkohol wurde nicht eingeschr&#228;nkt, sondern gerade in St&#228;dten wie New York City und Chicago gab es mitunter deutlich mehr „Speakeasys“, also getarnte Lokalit&#228;ten als Kneipen, vor der Prohibition. Der Konsum verlagerte sich von Wein und Bier zu Spirituosen, da diese einfacher zu schmuggeln waren &#8211; dieses Trinkverhalten blieb auch nach der Prohibition erhalten. Die Kosten f&#252;r die versuchte Durchsetzung der Prohibition stiegen von Jahr zu Jahr, w&#228;hrend auf der anderen Seite die alten Steuereinnahmen fehlten. Die ausufernde Kriminalit&#228;t und die Unf&#228;higkeit des Staates gegen den Willen seiner Bev&#246;lkerung das Verbot durchzusetzen, f&#252;hrten am 5. Dezember 1933 zu einem Ende der Prohibition des Alkohols.</p>

<p>Der Kampf gegen Opium in der westlichen Welt begann im Jahr 1875 in San Francisco. Ziel waren opiumrauchende, chinesische GastarbeiterInnen, die, nachdem sie die Eisenbahnlinien des Landes gebaut haben, zur „gelben Gefahr“ hochstilisiert wurden. 25 Jahre sp&#228;ter wurde der Marihuana- und Kokainkonsum der Afroamerikaner zum Problem erkl&#228;rt, die Drogenrepression in den kommenden Jahren war prim&#228;r rassistisch gepr&#228;gt. In Deutschland fiel der Beginn einer eigenst&#228;ndigen nationalen Drogenpolitik in die Zeit der Machtergreifung durch Hitler. Die Geburt der deutschen Drogenpolitik erfolgte aus dem Geist der Rassenhygiene. Das Rechtsgut der zu sch&#252;tzenden „Volksgesundheit“ pr&#228;gt das Drogenrecht bis heute. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Feindbild des tabakhandelnden Juden durch das des rauschgiftdealenden S&#252;dl&#228;nders ersetzt, das Personal im Gesundheitsministerium und Bundeskriminalamt blieb das gleiche.</p>

<p>Der ideengeschichtliche Ursprung der heute existierenden weltenweiten Drogenprohibitionspolitik liegt in der Reformation und der Entstehung des Protestantismus und des Calvinismus. W&#228;hrend Martin Luther den Alkohol nicht grunds&#228;tzlich verurteilte, sondern nur M&#228;&#223;igung forderte, verdammte Jean Calvin ihn und lie&#223; in Genf Wirtsh&#228;user schlie&#223;en. Der Rausch war f&#252;r ihn ein Laster, f&#252;r S&#228;uferInnen forderte er die Exkommunikation &#8211; in der damaligen Zeit ein gewaltiges Urteil. Die Alkoholprohibition der USA entsprang einem Zeitgeist des Puritanismus (eine calvinistische Reformbewegung). Andere AkteurInnen waren s&#228;kulare („weltliche“) und christliche Abstinenzorganisation wie die Guttempler, aber auch b&#252;rgerliche, feministische oder sozialistische Gruppen, RassistInnen aller Couleur mit ihrer Hetze von kulturfremden Drogen und einzelne Kr&#228;fte aus der Wirtschaft. Gerade die junge Frauenbewegung war in Abstinenzorganisationen wie dem „Christlichen Frauenbund f&#252;r Abstinenz“ und in Sittlichkeitsvereinen sehr aktiv.</p>

<p><strong>Drogen in der heutigen kapitalistischen Leistungsgesellschaft</strong></p>

<p>W&#228;hrend bewusstseinsbewegende Substanzen in der Vergangenheit in Rituale eingebettet, nur lokal verf&#252;gbar waren oder der Zugang durch Schamanen, Priestern oder &#196;rztInnen kontrolliert wurde, sind Drogen heute allgegenw&#228;rtig preiswert verf&#252;gbar. Wir trinken den Tag &#252;ber Kaffee um wach und produktiv zu sein, abends beruhigen wir uns wieder durch Rotwein, Bier, Cannabis oder finden nur noch mit Schlafmitteln den Weg in Morpheus&#8217; Arme. Trinken wir zu viel oder sind wir krank, k&#246;nnen 800 mg Ibuprofen zusammen mit 400 mg Koffein wieder arbeitstauglich machen. Sind wir schlecht drauf, bringen uns Prozac, Valium und Co. wieder ins emotionale Gleichgewicht &#8211; oder zumindest in die Gesellschaftsf&#228;higkeit zur&#252;ck. St&#246;rt das Kind im Unterricht, wird die Diagnose ADHS und eine gro&#223;e Packung Ritalin bereitgestellt &#8211; f&#252;r solides Funktionieren in der Schule. Probleme im Bett? Oder einfach v&#246;llig verzehrte Vorstellungen? Viagra kann&#8217;s richten. Party on! Das ganze Wochenende, mit den Pillen eines Freundes/einer Freundin kein Problem! Und die Entwicklung geht weiter: In einer Pille Modafinil &#8211; eigentlich f&#252;r NarkoleptikerInnen entwickelt &#8211; stecken 100 Milligramm reine Arbeitswut! Wir werden schneller, flexibler, mobiler und wann &#252;berholen wir uns dabei selbst? Ist eine Zukunft ohne Drogen &#252;berhaupt vorstellbar? Oder werden wir immer mehr davon abh&#228;ngig, unseren K&#246;rper an die Erfordernisse der Gesellschaft anzupassen? Die Bereitschaft, immer so zu sein wie verlangt, w&#228;chst. Was ist dieser Trend mehr als die Ausbeutung seines Selbst, die wahre ICH AG Mensch?</p>

<p>Max Plenert</p>

<p><strong>Fu&#223;noten</strong></p>

<p>(1) Mit Drogen, Rausch- und Genussmitteln sind alle Stoffe gemeint, die das Bewusstsein des Menschen ver&#228;ndern und prim&#228;r daf&#252;r konsumiert werden</p>

<p>(2) Auch aus der Tierwelt gibt es zahlreiche Berichte &#8211; seien es besoffene Elche aufgrund des Konsums vergorener &#196;pfel, Kornkreise trampelnde opiumberauschte K&#228;ngurus oder Spinnen, die unter LSD-Einfluss perfekte Netze bauen.</p>

<p><strong>Literaturtipps</strong></p>

<pre><code>* Handbuch der Rauschdrogen; Schmidbauer und vom Scheidt

* Rausch und Realit&#228;t - Drogen im Kulturvergleich; V&#246;lger und von Welck

* Globalisierte Drogenpolitik; Tilmann Holzer

* Die Geburt der Drogenpolitik aus dem Geist der Rassenhygiene; Tilmann Holzer

* No Drugs, no future; G&#252;nther Amendt
</code></pre>

<p>Zuerst erschienen in: SPUNK, Mitgliederzeitung der Gr&#252;nen Jugend</p>
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    </content>
    <updated>2010-03-03T00:11:05Z</updated>
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    <title>Alternative Drogenpolitik: Über den “tabakhandelnden Juden”</title>
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    <content type="xhtml">
      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>In meinen SPUNK Artikel <a href="http://www.gruene-jugend.de/spunk/632051.html">&#8220;Drogen in der Menschheitsgeschichte&#8221;</a> schrieb ich:
<em>&#8220;In Deutschland fiel der Beginn einer eigenst&#228;ndigen nationalen Drogenpolitik in die Zeit der Machtergreifung durch Hitler. Die Geburt der deutschen Drogenpolitik erfolgte aus dem Geist der Rassenhygiene. Das Rechtsgut der zu sch&#252;tzenden „Volksgesundheit“ pr&#228;gt das Drogenrecht bis heute. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Feindbild des tabakhandelnden Juden durch das des rauschgiftdealenden S&#252;dl&#228;nders ersetzt, das Personal im Gesundheitsministerium und Bundeskriminalamt blieb das gleiche.&#8221;</em></p>

<p>Ein Kollege meinte nun dass ihm das Stereotyp des &#8220;tabakhandelnden Juden&#8221; bisher unbekannt war und vermutet eine str&#228;fliche Vernachl&#228;ssigung der Sozialforschung. Recht hat er!<span id="more-86"></span>W&#228;hrend Juristinnen und Medizinerinnen sich ihre Finger wund schreiben, gibt es hinsichtlich historisch-politischer Analysen und sozialer Untersuchungen aus der Fr&#252;hzeit der Drogenpolitik (vor 1968) einen deutlichen Mangel. Das erw&#228;hnte Stereotyp habe ich aus Henner Hess, Birgitta Kolte, Henning Schmidt-Semisch: Kontrolliertes Rauchen. Tabakkonsum zwischen Verbot und Vergn&#252;gen welches mir leider im Moment nicht direkt vorliegt. Als Ersatz ein Zitat aus Werner Pieper: Nazis on Speed &#8211; Drogen im 3. Reich, genauer aus dem dort abgedruckten Text &#8220;Alkoholmissbrauch und Rassenpolitik&#8221; von Dr. G&#252;nther Hecht, Rassenpolitisches Amt der NSDAP, Berlin, 1939:
<em>&#8220;Da die Juden der Alkoholsucht kaum erliegen, konnten sie um so besser die Manager des modernen Alkohol- und Tabakhandels werden, an dem sie bis heute entscheidend beteiligt sind und Milliarden verdienen. Ihr &#8220;Erfolg&#8221; liegt hierbei nicht aber nicht zum wenigsten darin, da&#223; sie als die geborenen H&#228;ndler rasch erkannten, da&#223; mit dem Appell an die Ehre und den Stolz der arischen V&#246;lker viel zu verdienen sei. Deshalb waren sie es, die als Reklamechefs die Gedanken aufbrachten, da&#223; nur &#8220;ein wahrhafter Kenner&#8221; die Zigarettenmarke X rauche, und da&#223; &#8220;nur der elegante Herr&#8221; die Biersorte Y trinke, und was derartige Appelle an die Ehre mehr sind.
[...]
Schnell und geschickt hatte auch der Jude die Handelsaussichten beim Tabakwarenverkauf erkannt, und auc hier d&#252;rfte er um 70-75% des Tabakhandels kontrollieren.&#8221;</em></p>

<p>Und ein weiteres Zitat aus Tilmann Holzer: Die Geburt der Drogenpolitik aus dem Geist der Rassenhygiene &#8211; deutsche Drogenpolitik von 1933 bis 1972, diesmal der Text &#8220;Nationalsozialistische Gesundheitsf&#252;hrung&#8221; aus 1939, erschienen im &#196;rzteblatt f&#252;r Niedersachsen von Abteilungsleiter Dr. med. Bruns, Referat &#8220;Genussgifte&#8221; im Hauptamt f&#252;r Volksgesundheit der NSDAP:
<em>&#8220;Von gr&#246;&#223;ter Bedeutung f&#252;r die Volksgesundheit ist die Frage der Genu&#223;gifte. Besonders der Alkohol- und Tabakrauch bilden eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r die Gesundheit und die Leistungskraft der Menschen. [...] Der Jude hat mit den raffiniertesten Mitteln versucht, Geist und Seele des deutschen Menschen zu vergiften und das Denken auf einen undeutschen Weg, der ins Verderben f&#252;hren mu&#223;te, zu leiten.&#8221;</em></p>
</div>
    </content>
    <updated>2010-03-03T00:11:05Z</updated>
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    <title>Alternative Drogenpolitik: Großbritannien: Wissenschaftliche Fakten in der Drogenpolitik unerwünscht</title>
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    <content type="xhtml">
      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Meine erste Meldung beim DHV vom 12. 11. 2009:</p>

<p>Seit zwei Wochen tobt in der britischen Drogenpolitik ein Streit &#252;ber den Umgang der Regierung mit aus ihrer Sicht unbequemen Wissenschaftlern. W&#228;hrend der Einfluss von drogenpolitischen Beratungsgremien in Deutschland eher gering ist, gibt oder zumindest gab es dort bis zu diesem Zwischenfall die Tradition, den Empfehlungen des Advisory Council on the Misuse of Drugs (ACMD) einen hohen Stellenwert bei politischen Entscheidungen zukommen zu lassen. 
<a href="http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1258042201.html">Beim DHV weiterlesen</a></p>
</div>
    </content>
    <updated>2010-03-03T00:11:05Z</updated>
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    <title>Alternative Drogenpolitik: Meine Meldungen beim Deutschen Hanfverband</title>
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    <content type="xhtml">
      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><ul>

    <li><a href="http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1267117751.html">Ermittlungsverfahren gegen ACM-Vorsitzenden eingestellt</a>, Meldung des DHV vom 25. 02. 2010
</li>

    <li><a href="http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1264672668.html">Polizeipr&#228;sident will Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten</a>, Meldung des DHV vom 28. 01. 2010
</li>

    <li><a href="http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1264029177.html">Straflos in Seattle</a>, Meldung des DHV vom 21. 01. 2010
</li>

    <li><a href="http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1263984120.html">Keine Lust auf Strafverfolgung in der Schweiz</a>, Meldung des DHV vom 20. 01. 2010
</li>

    <li><a href="http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1263400000.html">USA: Fortschritte bei Cannabis als Medizin &#038; Kalifornien debattiert die Legalisierung</a>, Meldung des DHV vom 13. 01. 2010</li>


    <li><a href="http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1260877302.html">Durchbruch f&#252;r Cannabis &#8211; Mehrheit der Amerikaner bef&#252;rwortet Legalisierung</a>, Meldung des DHV vom 15. 12. 2009</li>


    <li><a href="http://hanfverband.de/aktuell/meldung_1260445143.html">Tschechische Regierung entkriminalisiert Anbau von Cannabis und Zauberpilzen</a>, Meldung des DHV vom 10. 12. 2009</li>
</ul>
</div>
    </content>
    <updated>2010-03-02T20:54:49Z</updated>
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    <title>Alternative Drogenpolitik: Die Soldaten und die Drogen</title>
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    <content type="xhtml">
      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Vor einer Weile <a href="http://www.alternative-drogenpolitik.de/2009/09/11/afghanistan-und-die-opiumfrage/">schrieb ich</a>: Hunderttausende GIs konsumierten w&#228;hrend des Vietnamkrieg Heroin und kamen mitunter abh&#228;ngig nach Hause. Heute warnt der US-Veteranenverband VA vor einer Wiederholung der Geschichte, bleibt abzuwarten wann die ersten Deutschen mit der „Soldatenkrankheit“ (Alte Bezeichnung f&#252;r Morphinismus) oder einem Kilogramm Heroin oder schwarzem Afghanen im Gep&#228;ck nach Hause kommen. Letzte Woche wurde aus der Spekulation bez&#252;glich der Bundeswehr Realit&#228;t, der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/politik/295528.html">Berliner Kurier titelt</a>: &#8220;Heroin-Schmuggel im Bundeswehr-Flieger? Zuliefer-Firma, die im Auftrag der Armee arbeitet, soll Drogen-Ring geh&#246;ren&#8221;</p>

<p>PS: Die Bef&#252;rchtungen des Veteranenverband VA sind schon l&#228;ngst (2007) wahr geworden: <a href="http://www.welt.de/politik/article1125983/Amerikas_Kaempfer_kehren_als_Junkies_zurueck.html">Amerikas K&#228;mpfer kehren als Junkies zur&#252;ck</a></p>
</div>
    </content>
    <updated>2010-03-02T20:18:46Z</updated>
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    <title>Hanno's blog: Zwiespältiges Urteil zur Vorratsdatenspeicherung</title>
    <id>http://www.hboeck.de/archives/733-Zwiespaeltiges-Urteil-zur-Vorratsdatenspeicherung.html</id>
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    <content type="xhtml">
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Das Bundesverfassungsgericht hat heute <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html">entschieden</a>. Die Vorratsdatenspeicherung, in ihrer jetzigen Form, ist Geschichte. Das ist natürlich erstmal erfreulich. Die völlig verdachtlose Speicherung aller Verbindungsdaten von Telefonen, E-Mails, SMS und Internetzugänge ist mit sofortiger Wirkung gestoppt und bereits erhobene Daten müssen gelöscht werden.<br />
<br />
Leider ist das nicht die ganze Geschichte. Denn das Gericht sagt glasklar, dass es nichts grundsätzlich gegen die pauschale Datenspeicherung und damit pauschale Verdächtigung aller Menschen hat. Es legt nur enge Grenzen fest, in denen diese stattzufinden hat. Inwiefern das mit dem Grundsatz der informationellen Selbstbestimmung vereinbar sein soll, bleibt wohl das Geheimnis des Gerichts.<br />
<br />
Richtig große Bauchschmerzen bekommt man aber bei einem weiteren Punkt: Das Verfassungsgericht stellt fest, dass für den Datenabruf nur schwere Straftaten in Frage kommen, meint aber, dass dies ausdrücklich nicht für IP-Adressen gilt. Hier soll sogar eine Ordnungswidrigkeit ausreichen, es müsse lediglich eine gesetzliche Bestimmung dazu geben. Heißt also ganz konkret: <b>Datenschutz zweiter Klasse für Internetnutzer</b>. Die Begründungen dafür, die ich bisher gelesen habe, erscheinen mir ziemlich abstrus und unverständlich (die <a href="http://taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/diffuses-bedrohliches-gefuehl/">taz hat etwas dazu</a>). Der wirkliche Grund scheint ziemlich klar: Man will ein <b>Lex Musikindustrie</b> auf Basis der Vorratsdaten weiterhin zulassen. Das halte ich für wirklich erschreckend, denn dass sich kaum verhohlen das oberste Gericht Lobbyinteressen beugt, hätte ich so nicht für möglich gehalten. Der deutsche IFPI-Ableger <a href="http://www.musikindustrie.de/presse_aktuell_einzel/back/82/news/urteil-zur-vorratsdatenspeicherung-ermoeglicht-fairen-ausgleich-zwischen-datenschutz-und-interessen-v/" rel="nofollow">freut sich schonmal</a> vorsorglich.<br />
<br />
Was bedeutet das Urteil nun politisch? Spannend ist ja erstmal, dass der Gesetzgeber nun aktiv werden muss. Das Gericht hat zwar theoretisch eine Vorratsdatenspeicherung unter anderen Vorzeichen erlaubt, aber es bleibt ja dem Gesetzgeber überlassen, ob er dies umsetzt oder bleiben lässt. Die FDP hat sich im Wahlkampf ziemlich deutlich gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen. Eine verabschiedung gegen die FDP (durch SPD und CDU) wäre zwar möglich, aber sehr unwarscheinlich. Die FDP kann hier beweisen, dass es ihr mit Bürgerrechten ernst ist.<br />
<br />
Weiterhin erfreulich ist, dass auch die EU-Richtlinie immer stärker unter Beschuss gerät. Einige Länder weigern sich im Moment, die Vorratsdatenspeicherung umzusetzen, in anderen gab es ebenfalls Gerichtsentscheidungen dagegen (Schweden, Österreich, Ungarn, Irland, Rumänien). Und auch auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-will-Pflicht-zur-Vorratsdatenspeicherung-neu-pruefen-942207.html">EU-Ebene gibt es stimmen</a>, die die entsprechende Richtlinie lieber wieder kippen würden. 
            </div>
        </div>
    </content>
    <updated>2010-03-02T19:00:00Z</updated>
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    <title>schokokeks.org Hosting - Blog-Einträge: Verfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung</title>
    <id>http://www.schokokeks.org/blog/verfassungsgericht-kippt-vorratsdatenspeicherung</id>
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    <content type="xhtml">
      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Das Bundesverfassungsgericht hat heute die sogenannte <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html">Vorratsdatenspeicherung gekippt</a>. Für uns ist das eine erfreuliche Nachricht, denn es ist unser Anspruch, Webhosting mit besonders hohen Datenschutzstandards anzubieten. Die Vorratsdatenspeicherung hätte uns verpflichtet, persönliche Daten unserer Nutzer, etwa über den E-Mail-Versand, grundsätzlich für sechs Monate zu speichern.</p>
</div>
    </content>
    <updated>2010-03-02T11:54:03Z</updated>
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    <title>Bernds Blog: Views nach MYSQL 5.1 konvertieren</title>
    <id>http://www.bwurst.org/archives/199-Views-nach-MYSQL-5.1-konvertieren.html</id>
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    <content type="xhtml">
      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Wir haben vor Kurzem ein Upgrade von MySQL 5.0 auf 5.1 vollzogen. Nach dem Update fiel auf, dass beim Zugriff auf einige (wenn nicht alle) Views eine Warnung kommt: <em>View [...] has no creation context</em><br />
<br />
Die Meldung lässt sich am einfachsten dadurch beheben, dass man den View einfach mit sich selbst überschreibt. Da dies bei uns eine größere Menge Views war, habe ich dazu folgendes Stück Code geschrieben.<br />
(Ich nutze dafür unsere SQL-Library, die einfach eine gewisse Abstraktion bereitstellt, z.B. die Zugangsdaten aus einem Configfile lesen, DictCursor initialisieren und db.query() als Wrapper für db.execute() und db.fetchall(). Diese Library sollten wir wohl demnächst mal veröffentlichen. :))<br />
<br />
<pre>#!/usr/bin/python<br />
<br />
import re<br />
<br />
from sql import sql<br />
db = sql()<br />
<br />
views = db.query("select TABLE_SCHEMA `schema`, TABLE_NAME `name` "+<br />
                 "FROM INFORMATION_SCHEMA.VIEWS WHERE VIEW_DEFINITION =''")<br />
<br />
for v in views:<br />
  print 'fixing %s.%s\n=========================' % (v['schema'], v['name'])<br />
  vdef = db.query("SHOW CREATE VIEW %s.%s" % (v['schema'], v['name']))<br />
  new = re.sub('CREATE .* VIEW (`?%s`?.)?`?%s`?' % (v['schema'], v['name']), <br />
               'ALTER VIEW `%s`.`%s`' % (v['schema'], v['name']), vdef[0]['Create View'])<br />
  db.query(new)<br />
</pre> 
            </div>
        </div>
    </content>
    <updated>2010-02-25T08:54:00Z</updated>
  </entry>
  <entry>
    <title>Plenert Blog: Pharma-Firmen setzen Frauen unter Lust-Druck / Arme als Versuchskaninchen#2 / Apotheken-Monopol</title>
    <id>http://www.max-plenert.de/blog/?p=254</id>
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    <link href="http://www.max-plenert.de/blog" rel="via" type="text/html"/>
    <content type="xhtml">
      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><li><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,612152,00.html#ref=rss">Pharma-Firmen setzen Frauen unter Lust-Druck</a>; Von Heike Le Ker; Ist den Frauen die Lust abhanden gekommen? Angeblich leidet jede Zweite an einem Mangel an Libido. &#8220;Maßlos übertrieben&#8221;, urteilen Kritiker und werfen der Pharmaindustrie vor, eine Krankheit zu erfinden. Jetzt gerät sogar die einzige, in Deutschland zugelassene Arznei in die Kritik.</li>
<li><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/924092/">Globalisierung im Zwielicht &#8211; Kritiker monieren Arzneimittelstudien in der Dritten Welt</a>; Von Volkart Wildermuth; Medizin. &#8211; Neue Arzneien werden nicht nur weltweit vermarktet, sondern auch weltweit in klinischen Studien erforscht. Immer häufiger erproben Unternehmen aus den USA oder Westeuropa ihre neuen Wirkstoffe in der Dritten Welt. Kritiker befürchten, dass dabei ethische Grundsätze in den Hintergrund geraten könnten.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,607940,00.html#ref=rss">Ulla Schmidts Apotheker-Allianz ärgert Experten</a>; Von Corinna Kreiler; Das Apotheken-Monopol in Deutschland sorgt weiter für Zank: Gesundheitsministerin Schmidt verteidigt vehement die Apotheken und warnt vor Medikamentenfälschern. Aber nicht einmal ihre eigenen Experten können Schmidts Argumente nachvollziehen.</li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>Plenert Blog: Rund ums Thema Impfen</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><li><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/2/460634/text/">Gesundheitspolitik &#8211; Experten wollen &#8220;Nationalen Impfplan&#8221;</a>; Mediziner und Gesundheitspolitiker diskutieren in Mainz eine umfassende Impfstrategie für Deutschland, um Masern-Epidemien wie derzeit in Hamburg vorzubeugen.</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/online/2009/10/interview-masern">Infektionskrankheit &#8211; &#8220;Mit den Masern ist nicht zu spaßen&#8221;</a>; In Hamburg gehen die Masern um. Behörden sprechen von einer Epidemie. Woher kommen die Viren und wie gefährlich sind sie? Fragen an den Kinderarzt Ulrich Fegeler</li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/981/459621/text/">Einer gegen viele &#8211; Impfstoff gegen Grippe</a>; Von Hanno Charisius; Das Grippevirus verändert immer wieder seine Gestalt &#8211; das macht es so schwierig, sich darauf vorzubereiten. Eine jetzt entdeckte Schwachstelle könnte den Weg zu einem neuen Impfstoff ebnen.</li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/566/460201/text/">Masern-Welle erfasst Deutschland</a>; Von Christina Berndt; Allein in Hamburg wurden bereits 101 Masern-Fälle gemeldet. Experten sehen Impfmüdigkeit und ideologische Bedenken als Ursache.</li>
<li><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/301128">Die Instant-Impfung</a>; Forscher arbeiten an einem System, mit dem nicht mehr auf die Bildung von eigenen Antikörper gewartet werden muss; US-Forscher arbeiten an einer Impfung, die auf der Stelle wirkt: Es muss nicht mehr auf die Bildung körpereigener Antikörper gewartet werden, sondern es werden vielmehr Moleküle eingesetzt, die wie ein Adapter an bestehende Antikörper andocken und diesen ermöglichen, Fremdkörper zu erkennen. Die Impfung könnte gegen Krankheitserreger, Viren und Gifte eingesetzt werden. In ihren Tests entwickelten die Forscher Adaptermoleküle, die das bereits bestehende Immunsystem von Mäusen so anpassten, dass es erfolgreich Krebstumoren bekämpfte.</li>
<li><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/300758">Auf dem Weg zur universellen Grippeimpfung</a> &#8211; Forscher entdecken Angriffspunkt für Antikörper an verschiedenen Virusstämmen; US-amerikanische Forscher haben einen wichtigen Etappensieg auf dem Weg zu einer universell wirksamen Grippeimpfung geschafft: Sie konnten die Achillesferse des Grippevirus identifizieren. Es handelt sich dabei um eine Region auf der Hülle des Virus, die bei vielen unterschiedlichen Erregerstämmen genetisch stabil ist. Auf Basis dieser Entdeckung haben die Wissenschaftler um Wayne Marasco von der Harvard Medical School in Boston auch bereits Antikörper entwickelt, die gezielt an dieser Region ansetzen. In Versuchen mit Mäusen erwiesen sich diese Antikörper als hoch wirksam gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Virenstämme, darunter auch die gefürchteten Erreger der spanischen Grippe und der Vogelgrippe. </li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29844/1.html">Wie tödlich wäre eine Grippe-Pandemie wie die von 1918?</a> Florian Rötzer 04.03.2009; Der Influenza-A-Virus wird gegenwärtig gegenüber Antivirenmittel resistenter, aber Untersuchungen deuten darauf hin, dass 1918 die meisten Menschen nicht an der Grippe selbst starben</li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1685770_Lotterie-mit-der-Gesundheit.html">Erwachsene vernachlässigen Impfungen &#8211; Lotterie mit der Gesundheit</a> VON KARL-HEINZ KARISCH</li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1685771_Der-lange-Weg-zum-Impfstoff.html">Der lange Weg zum Impfstoff</a></li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>Plenert Blog: “Wer gesund stirbt, hat mehr vom Leben!” und was Viren mögen…</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><li><a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/869/460502/text/">&#8220;Der Körper ist keine Maschine&#8221;</a> &#8211; Der Wunsch, 100 zu werden; Interview: Mirja Kuckuk: Wir wollen 100 werden &#8211; und nichts dafür tun. Ein neuer Ratgeber provoziert: &#8220;Wer gesund stirbt, hat mehr vom Leben.&#8221;</li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/883/460516/text/">Lust auf Ortswechsel</a>; Von Werner Bartens; Man kann sich gesund ernähren, früh schlafen gehen, ausreichend Sport treiben. Manchmal entpuppt sich der Wohnort als größtes Gesundheitsrisiko. </li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/509/459154/text/">Die vergebliche Suche nach der Gesundheit &#8211; Krankmacher</a>; Von Werner Bartens; Was macht krank? Dieser spannenden Frage wollten Mediziner nachgehen. Das Ergebnis ihrer Tagung: enttäuschend. </li>
<li><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/300342">Viren lieben Trockenheit</a> &#8211; Influenzaerreger bevorzugen niedrige absolute Luftfeuchtigkeit; Influenzaviren mögen eine geringe absolute Luftfeuchtigkeit und breiten sich daher in den Wintermonaten besonders gut aus. Das haben US-Wissenschaftler in einer Analyse herausgefunden, in der sie Daten zur Überlebens- und Übertragungsrate der Erreger in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit untersuchten. Nicht nur trockene, geheizte Räume boten für die Erreger bessere Bedingungen, fanden die Forscher heraus, sondern auch die Außenluft an kalten Wintertagen.</li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>Plenert Blog: Fremdartige Lebensformen und die “Weltformel der Seele”</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><li><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,607756,00.html">Forscher suchen Überlebende kosmischer Crashs</a>; Aus Chicago berichtet Markus Becker; Existiert auf der Erde Leben in völlig fremdartigen Formen? Forscher hegen schon lange den Verdacht, dass das Leben mehrmals begonnen hat und durch gewaltige Meteoritentreffer immer wieder ausgelöscht wurde. Einige frühere Vertreter könnten sich noch heute auf der Erde tummeln.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,604136,00.html">Bruder Alien, wer bist Du?</a> Von Christoph Seidler; Wie sieht außerirdisches Leben aus? Kosmische Brüder und Schwestern dürften verblüffende Ähnlichkeit mit dem Menschen haben, glauben Astrobiologen &#8211; und fabulieren in spannenden Gedankenspielen doch über weit skurrilere Kreaturen.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,621733,00.html">&#8220;Weltformel der Seele&#8221;</a>; Der Psychiater Florian Holsboer über seine Suche nach den Genen der Depression, die molekularbiologischen Ursachen psychischer Krankheiten und die Therapie noch nicht ausgebrochener Hirnleiden.</li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>Plenert Blog: Neue TOP-10 der vernachlässigten Themen und Biedermanns schiefe Babys</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Die Initiative Nachrichtenaufklärung gibt jährlich die TOP-10 der vernachlässigten Themen heraus, zuletzt z.B. mit folgenden Themen:</p>
<li>Zu viele Straftäter in der Psychiatrie &#8211; Immer mehr Straftäter müssen ihre Strafe in der Psychiatrie verbüßen. Das liegt nicht an einem Anstieg psychisch kranker Angeklagter, sondern an einer veränderten Spruchpraxis der Richter. Entsprechend steigt die Zahl zweifelhafter Einweisungen. Gleichzeitig sind die Hürden für die Entlassung aus dem so genannten Maßregelvollzug gesetzlich erhöht worden – was nach spektakulären Einzelfällen auch medial eingefordert wurde. Die Verurteilten kommen somit schnell in die Forensik hinein und schwer wieder heraus. Für diese veränderte Gefangenenunterbringung zahlt der Staat rund 700 Millionen Euro zusätzlich. Über diese Entwicklung zu berichten bedeutet, Täter auch als Opfer darzustellen. Davor scheuen sich deutsche Medien offenbar. <a href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/index.php?id=171">Mehr&#8230;</a> </li>
<li>2. Pharmaindustrie unterwandert Patienten-Blogs &#8211; In Blogs und Foren von Patientenorganisationen wirbt die Pharmaindustrie verdeckt für ihre Produkte. PR-Mitarbeiter melden sich dort als Betroffene an und berichten von ihren guten Erfahrungen mit den Medikamenten ihrer Auftraggeber. Für echte Patienten ist dies nicht transparent. Obwohl das Sponsoring von Selbsthilfegruppen vor einigen Jahren Medienthema war, wird diese neue Dimension von schmutzigem Marketing nicht thematisiert. <a href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/index.php?id=172">Mehr&#8230; </a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,613521,00.html">ERFUNDENE KRANKHEIT &#8211; Biedermanns schiefe Babys</a>; Von Veronika Hackenbroch und Julia Koch; Dauerschreien, Schlaflosigkeit, asymmetrischer Kopf: Fünf Prozent aller Babys leiden angeblich am Kiss-Syndrom. Schulmediziner halten das Leiden für erfunden.</li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>Plenert Blog: Mensch &amp; Evolution – Auf dem Chip, in der Zukunft und wie noch hätte laufen können</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><li><a href="http://www.heise.de/tr/Der-Gehirn-Prozessor--/artikel/135356">Der Gehirn-Prozessor</a>; Von Duncan Graham-Rowe; Ein internationales Team aus europäischen Wissenschaftlern hat einen Siliziumchip entwickelt, der ähnlich wie der menschliche Denkapparat arbeiten soll. Mit 200.000 künstlichen Nervenzellen, die über 50 Millionen Synapsen miteinander verbunden sind, soll der Prozessor die Lernfähigkeit des Gehirns genauer abbilden als jede Maschine zuvor.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,605062,00.html">Wir revolutionieren unsere Evolutio</a>n; Von Jens Lubbadeh; Wie sieht der Mensch in tausend Jahren aus &#8211; ist er riesig, hat er Kiemen oder ein größeres Gehirn? Forscher prophezeien uns eine einzigartige Entwicklung: Denn inzwischen haben wir selbst die Kontrolle über unsere Evolution übernommen.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,604012,00.html">Wenn Wölfe über die Affen gesiegt hätten</a>; Von Holger Dambeck; Der Mensch beherrscht die Welt. Aber warum eigentlich? Könnten nicht auch Wölfe, Papageien oder Delfine die intelligenteste Lebensform der Erde bilden? Im Prinzip ja, sagen Biologen, denn die Evolution kennt kein Ziel.</li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>Plenert Blog: Gehirn im Computer nachbauen / Will designer brains divide humanity?</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><li>Wer denkt für morgen? &#8211; Die Demokratie der Neuronen; DIE ZEIT, Ausgabe 21, 2009; Henry Markram baut das Gehirn im Computer nach und sagt das Ende von Tierversuchen und klassischer Laborarbeit voraus <a href="http://www.zeit.de/2009/21/PD-Markram">[more]</a></li>
<li>Will designer brains divide humanity? 13 May 2009 by Andy Coghlan; WE ARE on the brink of technological breakthroughs that could augment our mental powers beyond recognition. It will soon be possible to boost human brainpower with electronic &#8220;plug-ins&#8221; or even by genetic enhancement. What will this mean for the future of humanity? <a href="http://www.newscientist.com/article/mg20227083.700-will-designer-brains-divide-humanity.html?full=true&amp;print=true">[more]</a>
</li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>Plenert Blog: Kombipräparate in der Kritik / Zuckersteuer</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><li><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/149382.viel-hilft-viel-8211-kombipraeparate-in-der-kritik.html">Viel hilft viel? – Kombipräparate in der Kritik</a>; Bundesinstitut für Arzneimittel untersucht Nebenwirkungen von Arzneien mit mehreren Wirkstoffen; Von Eric Breitinger
</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2009/22/Glosse-Zucker">Gesundheitspolitik &#8211; Wir brauchen eine Zuckersteuer</a>; DIE ZEIT, Ausgabe 22, 2009; In dieser Hinsicht sind die USA mit Sicherheit vorbildlich. Sie erwägen eine Steuer auf &#8220;weißes Gift&#8221; in Lebensmitteln – auf Zucker. Kommentar
</li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>Plenert Blog: Pharma-Riese hält Arzneistudien zurück / Elektrosmog mal positiv</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><li>Spiegel Online: Pharma-Riese hält Arzneistudien zurück; Von Markus Grill; Pharmakonzerne verheimlichen Studien, deren Ergebnisse ihnen nicht passen &#8211; was sich selten beweisen lässt. Nun hat ein großes unabhängiges Prüfinstitut erfahren müssen: Pfizer rückt Daten über ein Antidepressivum hartnäckig nicht heraus. Ein Lehrstück über den Kampf um Arzneiqualität. <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,629632,00.html#ref=rss">[more]</a></li>
<li>Technology Review: Elektrosmog mal positiv: <a href="http://www.heise.de/tr/Ein-Handy-das-sich-selbst-auflaedt--/artikel/140137">Ein Handy, das sich selbst auflädt</a>; Von Duncan Graham-Rowe</li>
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    <updated>2010-02-23T20:11:05Z</updated>
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    <title>schokokeks.org Hosting - Blog-Einträge: Zertifikate von StartSSL</title>
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      <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>schokokeks.org setzt zum Betrieb der Hosting-Server ausschließlich auf freie Software und wir unterstützen gerne freie Projekte diverser Art. Deshalb haben wir von Anfang an SSL-Zertifikate vom Projekt <a href="http://www.cacert.org/">CAcert</a> eingesetzt.</p>
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    <updated>2010-02-17T13:01:06Z</updated>
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    <title>Alex' blog: Umbau-Arbeiten</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div align="justify">Es war mal wieder an der Zeit und ich habe ein paar Umbauten durchgeführt. Genauer: ich habe nur &quot;unnötiges&quot; Zeug entfernt.</div><p align="justify">Im Zuge dessen sind alle Projektseiten (*.projects.bitsploit.de) gelöscht worden, da sich deren Inhalt mehr oder weniger eigentlich überholt hat.</p>  
            </div>
        </div>
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    <updated>2010-02-14T16:20:00Z</updated>
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